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Name: Joker
9.5.2005 19.28 Uhr Kommentar: Ich denke also bin ich. (Descartes) Nur ich bin ich, nur jetzt bin ich hier, nur ich trage das Bewusstsein dieses Universums über sich selbst. (Jostein Gaarder) Das Auge, das ins Universum schaut, ist das Auge des Universums selbst. (Jostein Gaarder) Wenn es nichts gäbe könnte sich auch niemand fragen, warum es nichts gibt. (J. Gaarder)
Name: Gerhard Berger
20.2.2006 21.47 Uhr Kommentar: So wie Wahrheit und Lüge nur Wörter sind die aus Buchstaben entstanden sind,ist alles was wir bezeichnen aus Buchstaben entstanden.Am Anfang war das Wort (Information).Alles was wir heute sehen ist eine Erfindung des menschlichen Geistes und nur deshalb existent.Unser Bewußtsein ist nur Träger der Information(Wort).Wenn ich sage Ich denke also bin ich so denke ich nur die Wörter ich denke also bin ich und deswegen meine ich,ich bin wer.In Wirklichkeit ist das Ich nur ein Haufen Wörter die sich durch Gedanken aneinander reihen.Das und nicht mehr ist unser Selbst und das ist dem Wandel unterworfen.Input u. output.
Name: Mulmi
21.2.2006 16.36 Uhr Kommentar: @ Gerhard Berger
Aber: Bin ICH nicht mehr, als "bloß" Worte und Begriffe? Ab wann beginnt das ICH?
Dass am Anfang, der/UNSERER (menschlichen) Existenz, das Wort steht, wage ich zu bezweifeln. Wörter sind somit, mit ziemlicher Sicherheit, nicht der alleinige Anfangspunkt, der/MEINER Existenz. Sie sind vielmehr ein Produkt, einer/MEINER Existenz. Sie sind ein Produkt, von Wahrnehmung und Lernen. Lg Mulmi
Name: Schlappi
21.3.2006 14.12 Uhr Kommentar: @ Mulmi @ all Wer kann sich denn noch daran erinnern, wie es war ein Baby zu sein? Und selbst wenn es so wäre: Was wäre es denn anderes als Gedanken Hier und Jetzt? Ich kann nur Hier und Jetzt denken, dass ich einmal (anscheinend) geboren wurde, ein Baby und dann ein Kind war. Erinnerungen sind nichts weiter als Gedanken. Und was sind Gedanken anderes als Worte? Dass ich so und so bin kann ich auch nur denken - auch wieder Worte. Aber bin ich das alles wirklich? Existenz kann es nur als Wahrnehmung geben. Denn wie sollte etwas sein (z. B. dem Aussehen nach oder dem Geschmack nach), wenn es nicht wahrgenommen wird. Wo existiert die Welt anderes als in der Wahrnehmung sonst? Die Gedanken sind die Welt, gibt es keine Gedanken, gibt es keine Welt. Einfach nachzuvollziehen: Während des Tiefschlafes gibt es keine Gedanken und somit weder Unterscheidung zwischen Gut/Böse, Licht/Dunkelheit, etc pp und erst recht keine Wahrnehmung (der Welt). Während des Tiefschlafes kann ich rein gar nichts sagen über mich, kann mich nicht wahrnehmen und reflektieren. Das einzige was ich jetzt, wenn ich bewusst bin, über mich im Tiefschlaf sagen kann ist, dass da nichts ist, außer dass ich sicherlich auch im Tiefschlaf BIN im Sinne von Sein.
Name: Okri
30.3.2006 14.55 Uhr Kommentar: Die Welt des Seins, die Dinge an sich, der Kosmos, sie existieren auch ohne unser Denken. Allerdings: Wäre niemand da, der das Sein mit seinen Sinnen wahrnehmend denken könnte, so wäre das existente Sein sinnlos. Erst durch unser wahrnehmendes Denken wird die Welt des Seins mit Sinn erfüllt.
Name: Himmelsbote
1.7.2006 16.02 Uhr Kommentar: Wir sehen alles durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort. Was sehen wir dann? Das helle Spiegelbild der dunklen Realität? Die Realität auf den dunklen Kopf gestellt? Die umgekehrte Kehrseite des wörtlichen Spiegelbildes? Wir sehen Folgendes:
Name: sd
16.11.2006 01.01 Uhr Kommentar: die wahrheit... eine illusion, existenz, wie weit kann ich mit der wahrheitserforschung gehen?
Name: Mulmi
16.11.2006 07.56 Uhr Kommentar: @ sd: Die Aussage, dass Wahrheit nur eine Illusion ist, erachtest Du doch als zutreffend und wahr? Oder? Wenn ja, dann ergibt sich daraus allerdings ein kleiner, logischer Widerspruch. Denn: Wenn ausnahmslos ALLE Wahrheiten als Illusionen eingestuft werden, muss, zwangsläufig, auch die Wahrheit, dass alle Wahrheit Illusion ist, eine Illusion sein. Doch: Wenn es eine Illusion ist, dass ALLE Wahrheiten Illusionen sind, und man davon ausgeht, dass Illusionen, schon von ihrer Natur her, niemals gänzlich zutreffend und wahr sind, folgt daraus, dass es NICHT in allen Fällen zutreffend und wahr sein KANN, dass ALLE Wahrheiten Illusionen sind. Und wenn es nicht in ALLEN Fällen zutreffend und wahr sein KANN, dass ALLE Wahrheiten Illusionen sind, folgt daraus wiederum, dass es, sehr wohl, die eine oder andere Wahrheit geben muss, die nicht illusorisch ist. Denkt man also die Aussage, dass ALLE Wahrheiten Illusionen sind, zu Ende, wird offensichtlich und erkenntlich, dass sie, letztendlich, zur Feststellung führt, dass es auch Nicht-illusorische-Wahrheiten gibt, und mit der Feststellung, dass es auch Nicht-illusorische-Wahrheiten gibt, widerspricht sie sich selbst, und führt sich selbst ad absurdum. Und somit zeigt sich: Die "Verteufelung" jeglicher Wahrheit, als Illusion, ist nichts Anderes als ein Vorurteil, das weder logisch haltbar ist noch der Allgemeinen-Wirklichkeit entspricht. Wer der Ansicht bzw der leidenschaftlichenden Überzeugung ist, dass es tatsächlich Wahrheiten gibt, die etwas Illusorisches an sich haben, darf, in seiner Begeisterung, nicht alles Wahre zur Illusion erklären, und muss, um sich nicht in einen logischen Widerspruch zu "verheddern", zumindest von der Existenz EINER Wahrheit ausgehen, die nicht-illusorisch ist! Und was deine Frage betrifft, wie weit man mit der Wahrheitsforschung gehen kann: Ich meine, dass grundsätzlich alles, das existiert, zum Gegenstand einer/der Wahrheitsforschung werden kann. Liebe Grüße Mulmi Link-Tipps
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